Fotoarchiv 2006

Weihnachtsfeier

Trotz einiger (krankheitsbedingter) Ausfälle konnte es am 16. Dezember schon vormittags mit der traditionellen Vereinsergometermeisterschaft losgehen. Alle sind über sich hinaus gewachsen und erzielten neue persönliche Bestzeiten. Das verdient Anerkennung.

Nach dem gemeinsamen Mittag stand für den Nachwuchs Theorie auf dem Plan: Bootsbau, Wissen um das Bootsmaterial und Ruderkommandos wurden wiederholt bzw. vermittelt. Da merkte man, dass wir doch noch alle lernen müssen.

Dann war es endlich so weit: Die Weihnachtsfeier konnte beginnen. Und es wurde voll im Bootshaus - viele mehr und weniger aktive Ruderer, Eltern und Verwandte verbrachten einen gemütlichen Nachmittag und Abend. Und natürlich kam auch der Weihnachtsmann und hatte für Lieder und Gedichte Geschenke sowie mahnende Worte mitgebracht, die hoffentlich auch im neuen Jahr noch in Erinnerung bleiben. Das gemütliche Beisammensein rundete den Abend gut ab. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an alle, die mit dazu beigetragen haben, mit einem riesigen leckeren Bufett jeden satt zu machen.

  Ergebnisse Vereinsergometermeisterschaft 2006  

AK

8-10

1000m

1.

Axel

Bäumling

5:04,8

2.

Paul

Weigel

5:13,0

3.

Tim

Borck  

5:41,4

4.

Fabian

Menger

6:39,2

AK

13-14 

1000m

1.

Alexandra

Corte

4:14,8

2.

Steve

Zönnchen

4:23,2

JM

B   

2000m

1.

Magnus

Birr

7:41,6

2.

Philip

Watzke

8:05,2

SM

(offen)

1000m

1.

Sven

Gierspeck

3:11,8

2.

Toni

Rawitzer

3:12,6

3.

Dieter

Stark

3:17,6

4.

Sebastian

Schaft

3:21,4

 

1. Leipziger Sprintregatta

 

Am Samstag, den 21.Oktober, ging es rund auf dem Elsterflutbett: Die erste Leipziger Sprintregatta des Akademischen Rudervereins stand auf dem Programm. Wir waren nicht nur im Schiedsrichtermotorboot als Unterstützung dabei, sondern in vielen Disziplinen selber am Start. Bei super Wetter haben wir uns mal mehr, mal weniger gut geschlagen und konnten einige schöne Rennen erleben. Selbstverständlich auch in der Königsklasse: Dem Achter. Seht einfach selbst:

Die Ästhetik des Ruderns 

 

Kaum eine andere Sportart schafft es, Ruhe und Bewegung so miteinander zu vereinen wie Rudern. Elegant und schnell gleiten Boote durch das Wasser, wenn man es schafft, die Ruhe ins Boot zu bringen.

Ein paar Versuche, dies einzufangen…

 

 

 

Der Ruderverein Triton ist auf Nachwuchssuche...

... und gleichzeitig wissen viele Kinder und Jugendliche mit ihrer Zeit kaum etwas anzufangen und kennen dabei die Möglichkeiten der Freizeitbeschäftigungen in ihrer Umgebung gar nicht.

Wir stellen uns auf Festen und ähnlichen Veranstaltungen und Orten wie Schulen, an denen Kinder und Jugendliche zusammenkommen, mit unserem Stand vor:

Er besteht aus einem Einer, zwei Ruderergometern, ein paar Schautafeln und drei netten Leuten. Wir wollen  unseren Sport und unseren Verein bekannt machen: Kurz zeigen lassen, was Rudern bedeutet und gleich selbst ausprobieren.

So bekommt man einen ersten Eindruck vom Rudern. Wer beim Ausprobieren Lust auf mehr bekommt, kann einfach montags oder freitags in unserem Bootshaus vorbeikommen und dann in einem richtigen Boot bestehen.

Ruder-Dreikampf

Herbst-Trainingswochenende

Auch im Herbst haben wir in Anlehnung an die guten Erfahrungen des Sommers wieder ein kleines Trainingswochenende auf dem Bootshausgelände veranstaltet. In einer kleinen aber feinen Runde haben wir nach dem Ruderdreikampf am Samstag noch zwei Tage lang viel Spaß gehabt und konnten die Zeit gut nutzen, nicht nur unser ruderisches, sondern auch allgemein-athletisches Geschick, genauso wie das im Monopolispielen oder beim Essenkochen unter Beweis zu stellen…

 

Wurzener Herbstregatta

Nach nun schon längerer Pause und gestartetem Wiederaufbau unsrer Wettkampfgruppe waren wir Anfang September auch in Wurzen wieder vertreten. Für zwei unserer Nachwuchssportler war Premiere angesagt – erste Regattaluft schnuppern und den Ehrgeiz wecken. Dies gelang (auch wenn keine Siege heraussprangen) und gibt genug Energie für den Winter, damit wir nächstes Jahr wieder voll durchstarten können.

Magdeburger Trogrudern

Zum 125. Jubiläum des Magdeburger Ruderclubs fiel das diesjährige Trogrudern über das Wasserstraßenkreuz etwas größer aus. Das heißt, dass viele Gäste eingeladen waren, Elbe und Mittellandkanal mit zu erkunden - Darunter mischten sich auch drei (Wahl-)Leipziger. Auf ging es zunächst elbabwärts, unter der Mittellandkanalbrücke durch bis zur Einfahrt zu jenem. Nach etwas Pause konnten wir dann auch ins Dunkel der riesigen hohen Schleusen einfahren und kamen wieder ans Tageslicht. Leider war die Aussicht allerdings nicht gut (die Kanaleinfassung war einfach zu hoch) und wir konnten nur ahnen, dass wir gerade einige Meter über der Elbe schwebten. Dafür bekamen wir Begleitschutz durch die Polizei, die uns eskortierte, denn auf dem Mittellandkanal gilt Fahrverbot für Ruderboote. Eine Sondergenehmigung machte es uns trotzdem möglich. Noch abenteuerlicher als das Hoch- wurde daraufhin das Runterschleusen in einer der 20m-Schleusen. Weiter ging es durch Kanäle, am Hafen vorbei und schließlich noch ein kleines Stück elbaufwärts. Außer ein paar verrückten, die noch die etwa zehn weiteren Kilometer flussaufwärts bis zum Ausgangspunkt rudern wollten, legten alle schon noch etwa 40 Kilometern an, verluden die Boote und fuhren mit einer Sonderstraßenbahn zurück. Den Rest des Tages war Jubiläum feiern angesagt, für einige auch Neuwasser, denn davon gab es genug. Vielen Dank an den MRC für die gute Organisation und die Mitfahrmöglichkeiten.  

Wir waren dabei!

Beim Stadtteilfestival OstLichter Kult(o)ur Leipziger Osten sind wir zum Minimarathon an den Start gegangen. Dabei ging es nicht darum, die schnellste Mannschaft zu sein, sondern den Teamgeist zu stärken und sich gegenseitig mitzuziehen – genauso wie wir es gewöhnt sind. Denn beim Rudern sitzen schließlich auch alle in einem Boot. Unseren Teamgeist haben wir unter Beweis gestellt und hoffentlich viele andere angesteckt.

Das Sommertrainingslager 2006

Nachdem unsere Trainingsgruppe mittlerweile auf knapp 15 Mann gewachsen ist, wurde es höchste Zeit: Kurzfristig organisiert fand nach nun schon längerer Pause wieder ein Trainingslager bei uns statt. Und so waren Anfang der Sommerferien drei Tage ganz dem Rudern gewidmet. Ganz dem Rudern??? Eigentlich nicht, denn neben Rudern standen Spiele, Schwimmen, Balanceübungen und vieles anderes auf dem Programm. Vor allem ging es aber darum, gemeinsam zu trainieren, den Tag zu bestreiten, einfach zusammen Spaß zu haben und eine schöne Zeit zu verbringen.

Angefangen am Freitag stand noch in den Sternen, ob das Wetter die nächsten Tage mitspielen würde. So bezogen wir dann nach dem ersten Rudern auch nicht wie geplant unsere Zelte, sondern den Kraftraum, um dort zu nächtigen. Der Abend blieb außer einem Fußballmatch noch recht kurz, denn die nächsten Tage versprachen anstrengend zu werden…

Schon früh startete der Samstag vor dem Frühstück mit einer ganz kurzen Aufwachlaufrunde. Heute stand Rudern in Mannschaftsbooten, Spiele um den Teamgeist herauszukitzeln und Schwimmen im Freibad auf dem Programm. Alles in allem ein schöner runder Tag, der durch ein Lagerfeuer beschlossen wurde… bis dann alle noch einmal rausmussten, denn es war noch eine Nachtwanderung durchzustehen. Tief in der Nacht über gesperrte Brücken, vorbei an rätselhaften Gestalten und unterwegs auf dunklen Wegen. Zum Glück haben alle den Ausflug gut überstanden und schliefen tief und fest.

Der Sonntag schließlich diente nicht nur zum Rudern und Joggen, sondern es durften bei strahlendem Sonnenschein alle ihre Balancekünste im Boot unter Beweis stellen, wobei am Ende doch jeder das Einsteigen aus dem Wasser übte. Damit klang das Trainingslager auch aus.

Wir haben alle drei tolle Tage zusammen erlebt, bei denen schließlich sogar das Wetter mitspielte. Alle haben viel Spaß gehabt und sind im Rudern sicherer geworden. Nächstes Mal werden wir noch mehr jungen Ruderern an den Start gehen, denn das Trainingslager schreit natürlich nach Wiederholung. 

                                                                                            Steffen Richter