Fotoarchiv 2007
|
Weihnachten
im Bootshaus Auch der Tag der
Weihnachtsfeier begann schon früh am Morgen. Einige unerschrockene
wollten sich einmal mehr auf dem Ergometer miteinander messen und so
starteten die Vereinsmeisterschaften in allen Altersklassen von den
Kindern bis zu den Masters. Tatsächlich holten alle das Beste aus sich
heraus, einige sogar noch etwas mehr. Nach Mittagessen, Weihnachtsbaumschmücken und Sich-Nützlich-Machen war auch schon die Zeit für den geselligeren Teil gekommen. Bevor der Weihnachtsmann kam und den Kindern neben Lob und Tadel auch ein paar Geschenke mitgebracht hatte, gab es noch Urkunden und Pokale für die erfolgreichen Ergometerwettkämpfer. Doch nicht nur das: Einige der 11 Sportler, die es geschafft hatten, konnten endlich ihre beim Abrudern wohlverdienten Sportabzeichen verliehen bekommen und unserem Verein die Teilnahme am Leipziger Sportabzeichenwettbewerb sichern.
Ergebnisse
Vereinsergometermeisterschaft 2007
Steffen Richter
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Abrudern
30.10.2007 Achtzehn tapfere
Sportler und zwei-drei Trainer trafen sich bereits morgens, um in
Nicht-Ruder-Disziplinen um das Deutsche Sportabzeichen zu kämpfen. Es
standen Sprints, Weitsprung und -wurf, Kugelstoßen sowie Ausdauerlauf
auf dem Plan. Dabei merkten einige, dass die Anforderungen gar nicht so
niedrig angesetzt waren. Ziel der Aktion war nicht nur, dass jeder sein
Sportabzeichen verdient, sondern auch die Teilnahme als Verein am
Leipziger Sportabzeichenwettbewerb. Erholt von diesen
Anstrengungen ging es nachmittags gleich in Großbooten auf’s Wasser
und wir beendeten die Rudersaison 2007 traditionell mit einer Ansprache
auf dem Elsterflutbett und geselligem Beisammensein im Anschluss. Steffen Richter
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Herbst-Trainingswochenende
Oktober 2007 In den kurzen
Herbstferien zog es uns ein Wochenende lang zum Kulkwitzer See hinaus.
Ausgehend vom Bootshaus des Kanu- und Freizeit-Clubs Markranstädt
erkundeten wir damit mal ein etwas großflächigeres Gewässer. Bei
recht kühlen Temperaturen stand vor allem viel Mannschaftsbootfahren
auf dem Programm und wir merkten, dass man auch auf einem kleinen See
etliche Kilometer zurücklegen kann. Alle Schwierigkeitsstufen, von
spiegelglattem Wasser bis zu über 30cm hohen Wellen und Seitenwind,
ungewohnt viele Bojen mitten auf dem Wasser und irritierende Luftblasen,
die Taucher unter uns aufstiegen ließen, konnten uns nicht außer der
Ruhe bringen. Anders an Land: Das
Anbauen der Ausleger erwies sich als gar nicht so einfach und sorgte
für viel Spaß (s.Bild). Steffen Richter
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Sprintregatta
Leipzig
06. Oktober 2007 Am 6. Oktober fand
die vom Akademischen Ruderverein ausgerichtete Sprintregatta auf dem
Elsterflutbett statt. Eine gute Gelegenheit, sich gegen Ende der
Regattasaison noch einmal mit den anderen Vereinen zu messen. Besonders
heraus stach dabei das spektakuläre Rennen im Masters-Vierer der Männer,
wo unsere Herren nach den 400m mit gerade mal einer halben Luftkastenlänge
gewinnen konnten. Auch im Nachwuchsbereich haben wir uns im Vergleich
zum Anfang des Jahres weit nach vorne arbeiten können. Nicht nur die
Ergebnisse zeigten das, die Verbesserungen der Rudertechnik fielen auch
den Trainern freudig auf. Steffen Richter
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Landesmeisterschaften
Eilenburg
22./23.
September 2007
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
FISA-Masters
Zagreb 06.-09.
September 2007
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Sommertrainingslager Bootshaus Langweilige Ferien?
Bei uns nicht. Auch in den Sommerferien wurde fleißig zusammen
trainiert. Und wer gerade nicht im Urlaub war, kam am Ende der
Sommerferien vom 27.-31. August zum Trainingslager ins Bootshaus. Neben dem
Rudertraining standen dabei auch wieder Geschicklichkeitsübungen im
Ruderboot, Schwimmen und eine Menge weiterer sportlicher und außersportlicher
Betätigung auf dem Programm. Neben unseren richtigen Ruderbooten wurde
sogar ein eigenes Wasserfahrzeug gebaut, was sich jedoch nicht als
hochseetauglich erwies. Beim Orientierungslauf
fanden nach mehreren Stunden schließlich auch alle wieder ins
Bootshaus zurück, nachdem sie fast jeden Posten mit zugehörigem
Codewort gefunden hatten. Abendliches Lagerfeuern und
Marshmallow-Mampfen rundeten solche Tage gut ab. Am Ende war allen
einmal mehr klar, dass man nicht immer wegfahren muss, um ein spannendes
Trainingslager durchzuführen. Steffen Richter
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Unser Rudernachwuchs wird Fünfter bei der Junioren-WM
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Regatta
Lobenstein 07./08. Juli 2007 Wir
trafen uns alle am Freitag, dem 06.07.2007, um 14.30 Uh am Bootshaus und
beluden noch die letzen Boote. Dann ging es gegen 15.30 Uhr los. Nach
knapp eineinhalb Stunden Fahrt erreichten wir Lobenstein. Als dann auch
endlich der Bootshänger eintraf, teilten sich die Gruppen. Eine lud den
Hänger ab, die anderen bauten die Zelte auf. Auch das war nach gut
einer Stunde erledigt und wir machten uns schnell fertig zum Rausfahren.
Zum Abendessen wurde gegrillt und 22 Uhr war Nachtruhe. Am
nächsten Tag hieß es um halb neun aufstehen. Frühstück war natürlich
auch nicht zu vergessen, damit wir dann frisch gestärkt und voller
Hoffnung in den Tag starten konnten: Die 1000m-Läufe. Als erstes
bestritten Sebastian Schaft und Steffen Richter ihr Zweier-Rennen, doch
es sollte nicht sein: Sie verloren in der Altersklasse B der Senioren.
Danach startete Anne Markowksi im Einer. Im Gegensatz zum 2er-Rennen
gewann sie in der AK 13. Torsten Friedrich und Sven Gierspeck erreichten
den dritten Platz. Leider konnten Axel Bäumling und Paul Weigel nicht
vorne mitfahren. Genau wie Alexandra Corte und Felicitas Kaiser im
Zweier. Unsere Mastersvierer schlugen sich sehr gut, auch wenn es nicht
zum Sieg reichte. Zum
Teil ein wenig enttäuscht, aber auch voller neuem Ehrgeiz gingen wir am
nächsten Tag die 500m-Rennen an: Diesmal startete als erstes Paul
Weigel im Einer gefolgt von Axel Bäumling der genau 3min später
startete! Und sie schlugen sich im Einer wie Zweier besser als am
Vortag. Nach einer langen Wartezeit trat auch Torsten Friedrich im Einer
an den Start. Er belegte den zweiten Platz mit einer Zeit von 1:53,08.
Danach fuhr Anne Markowski, die diesmal sehr knapp verlor. Der große
Erfolg am Sonntag: Tosten Friedrich und Sven Gierspeck gewannen mit Jens
Geißler und Uwe Knaack dicht gefolgt von unserem zweiten Mastersvierer
in ihrem Rennen. Ebenfalls spannend war das Rennen von Alexandra Corte,
die als erstes sehr gut im Mittelfeld mitfuhr doch dann durch einen
kleinen Steuerfehler das Rennen knapp verlor. Das letzte Rennen
lieferten Alexandra Corte und Felicitas Kaiser, die auch das eine oder
andere kleine Problem mit dem Steuern hatten. Doch obwohl sie noch nicht
lange zusammen trainierten und erst vor kurzen die Besetzung getauscht
hatten, legten sie ein gutes Rennen hin. Wir können aus diesem Wochenende schlussfolgern, dass es eine sehr schöne Regatta war, jeder von uns mehr Wettkampferfahrung gesammelt hat und dass wir als Gruppe noch mehr zusammen gewachsen sind. Anne Markowski
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Zwei
neue Rudersterne beim RV Triton Beim
Bundeswettbewerb
2007 in Werder zeigte Anne
Markowski ihr Bestes und holte sich sowohl im
3000m-Langstreckenwettbewerb, als auch im A-Finale, für das sie sich
qualifizierte, den
dritten Platz im Mädchen-Einer der 13-jährigen. Anne hatte sich
erst in diesem Jahr an die Sächsische Spitze gerudert und schon mit der
Qualifikation zum BW Aufsehen erregt. Herzlichen Glückwunsch! Glückwunsch
auch an Martin
Menger, der übrigens vor drei Jahren auch auf dem Siegertreppchen
beim BW stand. Damals fasste Martin das Ziel, zu den
Junioren-Weltmeisterschaften 2007 nach Peking zu fahren. Nun hat er
sein lang ersehntes Ziel erreicht! Mit der Bronzemedaille
im Doppelzweier und Gold
im Doppelvierer bei den diesjährigen Deutschen
Juniorenmeisterschaften in Brandenburg hat er sich qualifiziert und
darf am 30.7. nach China aufbrechen, um die Deutsche Nationalmannschaft
bei den Wettkämpfen vom 7.-11.August im Vierer zu verstärken. Wir drücken
die Daumen! Martin und Anne treten gewissermaßen in die Fußstapfen von Maja Tucholke, die mit dem grandiosen Weltmeistertitel 2003 und der Olympiafinalteilnahme 2004 im Deutschlandachter die Leipziger aufhorchen lassen hatte. Nun ist der RV Triton wieder auf Erfolgskurs.
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Bundeswettbewerbsqualifikation geglückt!
Zur 6. Sächsische Jungen- und Mädchen-Regatta in Wurzen gingen wir mit einem kleinen Team an den Start. Für Anne Markowski im Mädchen-Einer der AK 13 ging es an jenem 9. Juni um die Qualifikation für den diesjährigen Bundeswettbewerb in Werder. Mit einem Rückstand von etwas über einer Sekunde hinter der Siegerin ist ihr diese auch gelungen. Jetzt sind wir gespannt, wie sie in Tagen vom 28.6.-1.7. das Sächsische Team vertreten wird. Für unsere jüngeren Sportler Axel Bäumling und Paul Weigel ging es im Einer und Zweier an den Start. Leider mussten wir erkennen, dass die Konkurrenz nicht schläft und um vorne mitzufahren, nach etwas Arbeit nötig ist. Doch das sollte machbar sein, zumal gerade im Zweier AK11/12 die Gegner im Schnitt ein Jahr älter waren. Steffen Richter
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Lipsiade-Regatta 02.06.2007 Erstmals in diesem Jahr als neue Sportart bei den Leipziger Kinder- und Jugendspielen dabei: Das Rudern. Als einer der ersten Wettkämpfe, die bei der nunmehr XIV. Auflage der Lipsiade ausgerichtet wurden, gingen wir Ruderer schon am 2.Juni auf dem Elsterflutbett an den Start. Von den Jüngsten im Alter von neun Jahren bis zu den B-Junioren kämpfte jeder in drei Disziplinen um gute Platzierungen und Siege. 50 Starter lieferten sich knappe Rennen auf dem Wasser (400m-Renen und 250m-Schlagzahlrennen) sowie an Land auf dem Ergometer. Bei herrlichem Wetter und vor allem guter Stimmung holten alle mit Unterstützung ihrer Teamkollegen das Beste aus sich heraus. Schließlich bekam man die Medaillen in der Gesamtwertung des Dreikampfes nicht geschenkt. Zufriedene Gesichter bei allen Aktiven ließen nur ein Fazit zu: Ein gelungener Auftakt, der hoffentlich den Grundstein für eine langjährige Ruder-Lipsiade-Tradition legt. Steffen Richter
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
17. Eilenburger Frühjahrsregatta am 5. Mai 2007
Wie
jedes Jahr lud der Ruderclub Eilenburg zur traditionellen Frühjahrsregatta
ein. Auch wir waren mit einigen Booten gemeldet, in dessen Folge wir uns
Samstagmorgen um sechs Uhr auf den Weg zur Eilenburger Kiesgrube machten.
Nach gut einer Stunde Fahrzeit offenbarte sich unseren Sportlern, dass
diesmal unter erschwerten Bedingungen um die Siege gestritten wird. Die
Ursache dafür war starker Schiebewind aus östlicher Richtung, der für
enormen Wellengang sorgte. Bereits
um halb neun startete unser erstes Boot im Rennen der Klasse SM 2x A+B, wo
Christian Corte und Torsten Friedrich um den Sieg kämpften. Die äußeren
Bedingungen forderten ihren Tribut, so dass die beiden mit einer Zeit von
3:33,85 und 0:09,69 Sekunden Rückstand zum Ersten als Vierte die
Ziellinie überquerten. Nach
dem Rennen gab es für uns eine längere Pause, bevor sich dann gegen elf
unsere beiden jüngsten auf dem Slalom-Parcours mit der Konkurrenz messen
durften. Axel
Bäumling verpasste in der Altersklasse 11 aufgrund eines Fahrfehlers und
damit verbundenen Zeitstrafe von fünf Sekunden mit einer Gesamtzeit
von 2:05,40 knapp den dritten Platz. Unser zweiter Starter Paul Weigel
schlug sich besser und gewann (trotz eines anderen Fahrfehlers) in der
AK10 mit einer Zeit von 2:31,20. Natürlich gab es im Anschluss eine
stilgerechte Siegertaufe. Auch
unsere „alten“ Herren namentlich Sven Gierspeck, Jens Geißler, Stefan
Wende und Ralf Fercho traten im Rennen SM 4x- A/B an und mussten sich mit
nur knappem Rückstand mit dem dritten Platz begnügen. Die Uhr stoppte
bei einer Zeit von 3:17,54s. was einem Rückstand von 0:04,75s zum ersten
Platz entsprach. Bei
den anderen Startern konnte man sehen, dass diese sichtlich Probleme mit
den Bedingungen hatten: So hatten sich Phillip Watzke und Magnus Birr im
Zweier der Junioren B ein besseres Rennen erwartet. Sie kamen mit einer
Zeit von 4:44,60 und über einer Minute Rückstand auf das erstplatzierte
Boot im Ziel an. Erfolgreicher gestaltete sich der Auftritt von Anne
Markowski, die im Rennen der Einer der Mädchen Altersklasse 13 mit einer
Zeit von 4:02,27 und nur rund sieben Sekunden Rückstand den zweiten Platz
belegte. Das letzte Rennen bestritt an diesem Tage Alexandra Corte, die
bei den Juniorinnen B im Einer an den Start ging. Leider sollte die
Startnummer Eins kein Glück bringen und sie erreichte mit einer Zeit von
4:58,97 und einem Rückstand von 0:42,15 den fünften Platz. Alles in
allem hat diese Regatta gezeigt, dass die Messlatte, vor allem in den höheren
Altersklassen, recht hoch hängt. Immerhin konnten wieder alle wichtige
Regattaerfahrung sammeln. Sebastian Schaft
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Anrudern 1.Mai 2007 Den 1.Mai-Feiertag nutzten wir zusammen mit der Rudergesellschaft Wiking, um offiziell die neue Saison zu begehen: Traditionell versammelten sich alle Großboote am Rennbahnsteg, wo unser Präsident Jens Geißler das Ruderjahr 2007 mit einer Rede eröffnete. Das schöne Bild mit den ca. 30 Booten wurde schnell aufgelöst und die gute Stimmung sogleich in die Bootshäuser transportiert, wo man sich bei Kaffee und Kuchen auch mit denjenigen mal wieder unterhalten konnte, die man nicht zwei Mal pro Woche im Bootshaus antrifft. Doch nicht nur das gemütliche Beisammensein zog ins Bootshaus, es gab auch ein neues Boot zu taufen: Unser neuer schwerer Einer heißt Lobenstein und bekam die besten Wünsche gleich von seinem „Vater“ Toni selbst mit auf den Weg. Nach der gelungenen Jungfernfahrt soll die Regatta-Premiere in Lobenstein folgen. Steffen Richter
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Trainingslager Roßleben 09.-13.04.2007 Als wir am Ostermontag morgens im Bootshaus ankamen, beluden wir die beiden Hänger mit unseren Booten und da noch keiner von unseren jüngeren/neueren Sportlern wusste, wie das geht , fuhren wir mit etwas Verspätung los. So konnten wir uns dann, als wir endlich in Roßleben angekommen waren, in Ruhe fertig machen, Mittag essen und gleich nachdem wir die Boote entladen hatten zu unserer ersten Trainingseinheit übergehen. Flußabwärts dachten wir uns dann: "Toll das läuft ja wie geschmiert", da wir noch nicht wussten, dass wir größtenteils von Strömung und Wind angetrieben wurden und in ca. 10 Minuten am einige Kilometer entfernten Wehr waren, jedoch etwa eine Stunde für den Rückweg auf der Unstrut brauchten. Im Wesentlichen war der Tagesablauf ganz einfach gegliedert: Um 6.00 Uhr aufstehen und 6.30 begannen wir mit der ersten Einheit, welche meistens aus ein paar Gymnastikübungen und einem Lauf zum Bäcker bestand (insgeheim, waren wir froh, dass es nicht schon um 5.00 Uhr losging). Nach einem kräftigem Frühstück, begann auch gleich die erste Trainingseinheit auf dem Wasser. Als dann einmal ein totes Tier an uns vorbeischwamm, war auch der letzte munter. Nach dem Training gab es Mittagessen, auf das dann vor der zweiten Einheit eine Mittagsruhe von ca. 2 Stunden folgte. Als es zu heiß wurde haben wir auch mal eine Trainingseinheit ausfallen lassen. Aber dafür waren die darauffolgenden umso härter. Aber das gehört dazu und wer nur Spielen will, der soll zu den Kanuten gehen. Abends hat sich dann keiner mehr über die Nachtruhe, die wir um 22:00 zuerst als zu früh empfanden, aufgeregt, weil eigentlich jeder müde war und schon fast von allein in seinen Schlafsack gerutscht ist. Innerhalb von einer Viertelstunde war Ruhe. Alles in allen, war es eine schöne Woche und wir freuen uns schon auf das nächste Trainingslager. Fabian Baar
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
39. Zschornewitzer Ruderregatta am 28.April 2007 Aufregung
herrschte am frühen Samstagmorgen vor dem Bootshaus des RV Triton. 9
Aktive, zwei Helfer und einige Eltern trafen sich, um zur 39.
Zschornewitzer Frühjahrs-Ruder- Ruderregatta aufzubrechen – für die
meisten die erste richtige Regatta. Nach
reichlich einer Stunde erreichten wir den Zschornewitzer See, der wegen
seiner ausgefallenen Form auch liebevoll „die Gurke“ genannt wird. Auf
dem Sattelplatz herrschte schon reges Treiben. Immerhin hatten 15 Vereine
aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit insgesamt 188 Booten
gemeldet. Nachdem die Boote vom Hänger genommen und „startklar“
gemacht waren, drehten unsere Sportler noch eine Proberunde auf dem See. Strahlender
Sonnenschein! Die Stimmung im Zielbereich war grandios. Näherten sich
dann die Boote, wurden die Sportler lautstark angefeuert. Motiviert
gingen die jüngsten Ruderer als erste für den RV Triton den an den
Start. Punkt 11 Uhr musste sich zunächst Paul Weigel im Rennen der 11-jährigen
Jungen (und jünger) gegen 5 weitere Gegner behaupten. Auf der 500 Meter
langen Strecke kämpfte er tapfer und erreichte in einer Zeit von 03:11;16
den fünften Platz. Auch Axel Bäumling, der das nächste Rennen in der
selben Kategorie bestritt, musste sich auf dieser Strecke behaupten. In
02:47;43 Minuten erreichte er das Ziel und damit ebenfalls den fünften
Platz. Eine
Stunde später, die Sonne brannte mittlerweile schon gnadenlos vom Himmel,
traten Fabian Baar und Leonard Henschke im Junioren- Doppelzweier A zu
ihrem Rennen über 1000 Meter an. Mit einer Zeit von 4:21:55 Minuten
konnten sie das führende Boot des SV Empor Mühlberg jedoch nicht
schlagen. Ganz
anders Anne Markowski, die sich im Einer der 13-jährigen Mädchen
erfolgreich gegen ihre Gegnerinnen aus Zschornewitz und Magdeburg
behauptete. Mit einer Zeit von 4:46:60 und einem Vorsprung von mehreren
Bootslängen gewann sie ihr Rennen souverän. Eine
besondere Regelung wurde im Einerrennen von Sven Gierspeck getroffen. Da
im Einer der Master- Männer neben Sportlern der Altersgruppen A und C
auch ein Sportler der Altersgruppe H gemeldet war, wurde ein
Handycap-Rennen ausgetragen. Zunächst startete der Älteste mit 46
Sekunden Vorsprung, es folgte mit 6 Sekunden Vorsprung der nächste und
als letzte durften die zwei „jüngsten“ Sportler Sven Gierspeck und
Ralf Fercho ihren Gegnern folgen. Sven Gierspeck kämpfte, um den
Vorsprung zu verringern und musste sich am Ende trotzdem geschlagen geben.
Mit einer Zeit von 4:40:31 erreichte er knapp als Vierter das Ziel. Auch
Leonhard Henschke hatte im nächsten Rennen wenig Glück. In 4:32:35
Minuten erreichte er als fünfter das Ziel. Tapfer schlugen sich auch
Torsten Friedrich und Christian Corte im Doppelzweier der Männer. Nach
einem verpatzten Start spielte sich auf den letzten 200 Metern ein wahrer
Ruderkrimi ab. Frenetisch angefeuert von den restlichen Sportlern gaben
sie noch einmal alles und sicherten sich immerhin den 3. Platz. Voll
mit neuen Eindrücken, Erlebnissen und Zschornewitzer Kuchen ging es dann
zurück nach Leipzig. Diese Regatta wird den Sportlern gerade wegen der
tollen Stimmung ganz sicher noch lange in Erinnerung bleiben. Susen Friedrich
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Triton-Langstreckenregatta am 15.04.2007
Zum nun schon 28. Mal trugen wir am 15.April diesen Jahres unsere Triton-Langstreckenregatta auf dem Elsterflutbett in Leipzig aus. Immer wieder eine gute Gelegenheit, bei der alle Vereinsmitglieder für eine gemeinsame Sache zusammen anpacken. Auch diesmal wurde die Arbeit von Erfolg gekrönt: Bei schönem Wetter konnten wir mit 21 Vereinen und über 270 Startern einen neuen Rekord verbuchen. Dank aller Helfer und Aktiven ist es einmal mehr gelungen, den Rudersport im Herzen von Leipzig zu präsentieren und auch den zufälligen Zuschauern auf den Brücken beeindruckende Kämpfe über die 3000m zu bieten. Unsere eigenen Sportler hatten sich mit starker Konkurrenz zu messen – wir sind im Mittelfeld gut dabei. Vielen Dank an alle, die sich bei der Regatta eingebracht haben.
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Trainingslager
Johanngeorgenstadt
Unser
Wintertraininglager fand vom 19.2. bis 22.2.2007 in Johanngeorgenstadt
statt. Los
ging es am Montag um 7 Uhr mit dem Zug über Zwickau nach
Johanngeorgenstadt. Die
erste Trainingsetappe bestand dann auch gleich im vollbepackten
Erklimmen des Berges, auf dem sich Johanngeorgenstadt befindet. Unsere
Unterkunft war ein Schullandheim, welches sehr ordentlich und angemessen
war. Es lag in einer kleinen Siedlung auf einer Anhöhe mit schöner
Aussicht. Die
Zimmer hatten 4 bis 8 Betten. In jedem Zimmer waren Stühle und Tische
sowie ausreichend Schränke. Die Sanitäranlagen lagen außerhalb der
Zimmer. Wir hatten einen Kraftraum, ein Casino und vieles mehr zur Verfügung.
Früh
und abends gab es kaltes Buffet und am Mittag warme Mahlzeiten. Das
Essen war schmackhaft und es war für jeden etwas dabei. Auch an Getränken
mangelte es nicht. In
unserer Umgebung gab es viele Sportmöglichkeiten. Nur
einen kurzen Fußmarsch entfernt war eine Schwimmhalle, welche mehrmals
von uns benutzt wurde. An zwei Tagen haben wir dort eine
Trainingseinheit absolviert. Auch eine schöne Strecke zum Langlaufen
war gegeben, bei der alle entdeckt haben, dass Langlauf ein schöner
anstrengender Sport ist und auch ein bisschen Übung braucht. Es gab
viele schöne Berg- und Talfahrten mit viel Natur überall. An
einem anderen Tag sind wir zum Rabenberg gelaufen, auf dem ein Sportpark
steht. Dort haben wir dann einen Kletterkurs besucht und sind im
Anschluss wieder den Weg zurück angetreten. Es war ein interessanter
und erfolgreicher Tagesausflug mit einem sehr schönen Wanderweg. Unsere
Abende wurden auch nie langweilig. Am Rosenmontagabend gab es das
111-Minutenspiel, bei dem es darum ging, ungewöhnliche Team-Aufgaben in
111 Minuten zu erledigen. Andere Abende saßen wir alle gemütlich
beisammen und haben uns angeregt unterhalten. In
diesen Tagen haben wir uns alle körperlich sehr angestrengt und waren
froh darüber, dass das Wetter so mitgespielt hatte. Wir hatten alle
jeden Tag von 7 bis 22 Uhr viel Spaß und sind uns in der Gemeinschaft
wieder ein Stück näher gekommen. Felicitas Kaiser
|
Alle Inhalte dieses Internetangebotes sind urheberrechtlich geschützt (Copyright). Das Urheberrecht liegt,
soweit nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet, beim RV Triton 1893 Leipzig e.V. Die Verwendung ist nur
mit ausdrücklicher Genehmigung gestattet. Kontakt: info@rv-triton.de letzte Änderung: 21. Mai 2009