Fotoarchiv 2007

 

Weihnachten im Bootshaus

Auch der Tag der Weihnachtsfeier begann schon früh am Morgen. Einige unerschrockene wollten sich einmal mehr auf dem Ergometer miteinander messen und so starteten die Vereinsmeisterschaften in allen Altersklassen von den Kindern bis zu den Masters. Tatsächlich holten alle das Beste aus sich heraus, einige sogar noch etwas mehr.

Nach Mittagessen, Weihnachtsbaumschmücken und Sich-Nützlich-Machen war auch schon die Zeit für den geselligeren Teil gekommen. Bevor der Weihnachtsmann kam und den Kindern neben Lob und Tadel auch ein paar Geschenke mitgebracht hatte, gab es noch Urkunden und Pokale für die erfolgreichen Ergometerwettkämpfer. Doch nicht nur das: Einige der 11 Sportler, die es geschafft hatten, konnten endlich ihre beim Abrudern wohlverdienten Sportabzeichen verliehen bekommen und unserem Verein die Teilnahme am Leipziger Sportabzeichenwettbewerb sichern.

  Ergebnisse Vereinsergometermeisterschaft 2007  

AK

12 und jünger

Jg. 2000 m

1000m

1.

Axel

Bäumling

96

4:36,0

2.

Paul

Werner

99

6:05,8

AK

weiblich 

1.

Katharina

Olbrich

90 (JW A) 08:13,0

1

Anne

Markowski

94 (14w)

4:03,1

JM

B   

1 Magnus Birr 91 7:04,1
2 Philipp Schneider 91 7:22,4
MM A
1 Toni Rawitzer 72 3:06,3
2 Torsten Friedrich 80 3:15,0
MM B
1 Mario Markowski 66 3:06,4
2 Michael Knespel 65 3:15,8
3 Jens Geißler 68 3:22,0

Steffen Richter

 

 

 

Abrudern 30.10.2007

Achtzehn tapfere Sportler und zwei-drei Trainer trafen sich bereits morgens, um in Nicht-Ruder-Disziplinen um das Deutsche Sportabzeichen zu kämpfen. Es standen Sprints, Weitsprung und -wurf, Kugelstoßen sowie Ausdauerlauf auf dem Plan. Dabei merkten einige, dass die Anforderungen gar nicht so niedrig angesetzt waren. Ziel der Aktion war nicht nur, dass jeder sein Sportabzeichen verdient, sondern auch die Teilnahme als Verein am Leipziger Sportabzeichenwettbewerb.

Erholt von diesen Anstrengungen ging es nachmittags gleich in Großbooten auf’s Wasser und wir beendeten die Rudersaison 2007 traditionell mit einer Ansprache auf dem Elsterflutbett und geselligem Beisammensein im Anschluss.

Steffen Richter

 

 

 

Herbst-Trainingswochenende Oktober 2007

In den kurzen Herbstferien zog es uns ein Wochenende lang zum Kulkwitzer See hinaus. Ausgehend vom Bootshaus des Kanu- und Freizeit-Clubs Markranstädt erkundeten wir damit mal ein etwas großflächigeres Gewässer. Bei recht kühlen Temperaturen stand vor allem viel Mannschaftsbootfahren auf dem Programm und wir merkten, dass man auch auf einem kleinen See etliche Kilometer zurücklegen kann. Alle Schwierigkeitsstufen, von spiegelglattem Wasser bis zu über 30cm hohen Wellen und Seitenwind, ungewohnt viele Bojen mitten auf dem Wasser und irritierende Luftblasen, die Taucher unter uns aufstiegen ließen, konnten uns nicht außer der Ruhe bringen. Anders an Land:  Das Anbauen der Ausleger erwies sich als gar nicht so einfach und sorgte für viel Spaß (s.Bild).

Steffen Richter

 

 

 

 Sprintregatta Leipzig 06. Oktober 2007  

Am 6. Oktober fand die vom Akademischen Ruderverein ausgerichtete Sprintregatta auf dem Elsterflutbett statt. Eine gute Gelegenheit, sich gegen Ende der Regattasaison noch einmal mit den anderen Vereinen zu messen. Besonders heraus stach dabei das spektakuläre Rennen im Masters-Vierer der Männer, wo unsere Herren nach den 400m mit gerade mal einer halben Luftkastenlänge gewinnen konnten. Auch im Nachwuchsbereich haben wir uns im Vergleich zum Anfang des Jahres weit nach vorne arbeiten können. Nicht nur die Ergebnisse zeigten das, die Verbesserungen der Rudertechnik fielen auch den Trainern freudig auf.

Steffen Richter

 

 

Landesmeisterschaften Eilenburg 22./23. September 2007  

 

 

 

 

FISA-Masters Zagreb 06.-09. September 2007  

 

 

Sommertrainingslager Bootshaus 

Langweilige Ferien? Bei uns nicht. Auch in den Sommerferien wurde fleißig zusammen trainiert. Und wer gerade nicht im Urlaub war, kam am Ende der Sommerferien vom 27.-31. August zum Trainingslager ins Bootshaus.

Neben dem Rudertraining standen dabei auch wieder Geschicklichkeitsübungen im Ruderboot, Schwimmen und eine Menge weiterer sportlicher und außersportlicher Betätigung auf dem Programm. Neben unseren richtigen Ruderbooten wurde sogar ein eigenes Wasserfahrzeug gebaut, was sich jedoch nicht als hochseetauglich erwies. Beim Orientierungslauf  fanden nach mehreren Stunden schließlich auch alle wieder ins Bootshaus zurück, nachdem sie fast jeden Posten mit zugehörigem Codewort gefunden hatten. Abendliches Lagerfeuern und Marshmallow-Mampfen rundeten solche Tage gut ab.

Am Ende war allen einmal mehr klar, dass man nicht immer wegfahren muss, um ein spannendes Trainingslager durchzuführen.

Steffen Richter

 

Unser Rudernachwuchs wird Fünfter bei der Junioren-WM 

siehe Zeitungsmeldungen

 

Regatta Lobenstein 07./08. Juli 2007

 Wir trafen uns alle am Freitag, dem 06.07.2007, um 14.30 Uh am Bootshaus und beluden noch die letzen Boote. Dann ging es gegen 15.30 Uhr los. Nach knapp eineinhalb Stunden Fahrt erreichten wir Lobenstein. Als dann auch endlich der Bootshänger eintraf, teilten sich die Gruppen. Eine lud den Hänger ab, die anderen bauten die Zelte auf. Auch das war nach gut einer Stunde erledigt und wir machten uns schnell fertig zum Rausfahren. Zum Abendessen wurde gegrillt und 22 Uhr war Nachtruhe.

Am nächsten Tag hieß es um halb neun aufstehen. Frühstück war natürlich auch nicht zu vergessen, damit wir dann frisch gestärkt und voller Hoffnung in den Tag starten konnten: Die 1000m-Läufe. Als erstes bestritten Sebastian Schaft und Steffen Richter ihr Zweier-Rennen, doch es sollte nicht sein: Sie verloren in der Altersklasse B der Senioren. Danach startete Anne Markowksi im Einer. Im Gegensatz zum 2er-Rennen gewann sie in der AK 13. Torsten Friedrich und Sven Gierspeck erreichten den dritten Platz. Leider konnten Axel Bäumling und Paul Weigel nicht vorne mitfahren. Genau wie Alexandra Corte und Felicitas Kaiser im Zweier. Unsere Mastersvierer schlugen sich sehr gut, auch wenn es nicht zum Sieg reichte.

Zum Teil ein wenig enttäuscht, aber auch voller neuem Ehrgeiz gingen wir am nächsten Tag die 500m-Rennen an: Diesmal startete als erstes Paul Weigel im Einer gefolgt von Axel Bäumling der genau 3min später startete! Und sie schlugen sich im Einer wie Zweier besser als am Vortag. Nach einer langen Wartezeit trat auch Torsten Friedrich im Einer an den Start. Er belegte den zweiten Platz mit einer Zeit von 1:53,08. Danach fuhr Anne Markowski, die diesmal sehr knapp verlor. Der große Erfolg am Sonntag: Tosten Friedrich und Sven Gierspeck gewannen mit Jens Geißler und Uwe Knaack dicht gefolgt von unserem zweiten Mastersvierer in ihrem Rennen. Ebenfalls spannend war das Rennen von Alexandra Corte, die als erstes sehr gut im Mittelfeld mitfuhr doch dann durch einen kleinen Steuerfehler das Rennen knapp verlor. Das letzte Rennen lieferten Alexandra Corte und Felicitas Kaiser, die auch das eine oder andere kleine Problem mit dem Steuern hatten. Doch obwohl sie noch nicht lange zusammen trainierten und erst vor kurzen die Besetzung getauscht hatten, legten sie ein gutes Rennen hin.

Wir können aus diesem Wochenende schlussfolgern, dass es eine sehr schöne Regatta war, jeder von uns mehr Wettkampferfahrung gesammelt hat und dass wir als Gruppe noch mehr zusammen gewachsen sind.

Anne Markowski

 

Zwei neue Rudersterne beim RV Triton

 

Beim Bundeswettbewerb 2007 in Werder zeigte Anne Markowski ihr Bestes und holte sich sowohl im 3000m-Langstreckenwettbewerb, als auch im A-Finale, für das sie sich qualifizierte, den dritten Platz im Mädchen-Einer der 13-jährigen. Anne hatte sich erst in diesem Jahr an die Sächsische Spitze gerudert und schon mit der Qualifikation zum BW Aufsehen erregt. Herzlichen Glückwunsch!

 

Glückwunsch auch an Martin Menger, der übrigens vor drei Jahren auch auf dem Siegertreppchen beim BW stand. Damals fasste Martin das Ziel, zu den Junioren-Weltmeisterschaften 2007 nach Peking zu fahren. Nun hat er sein lang ersehntes Ziel erreicht! Mit der Bronzemedaille im Doppelzweier und Gold im Doppelvierer bei den diesjährigen Deutschen Juniorenmeisterschaften in Brandenburg hat er sich qualifiziert und darf am 30.7. nach China aufbrechen, um die Deutsche Nationalmannschaft bei den Wettkämpfen vom 7.-11.August im Vierer zu verstärken. Wir drücken die Daumen!

 

Martin und Anne treten gewissermaßen in die Fußstapfen von Maja Tucholke, die mit dem grandiosen Weltmeistertitel 2003 und der Olympiafinalteilnahme 2004 im Deutschlandachter die Leipziger aufhorchen lassen hatte. Nun ist der RV Triton wieder auf Erfolgskurs.

 

Bundeswettbewerbsqualifikation geglückt!

 

Zur 6. Sächsische Jungen- und Mädchen-Regatta in Wurzen gingen wir mit einem kleinen Team an den Start. Für Anne Markowski im Mädchen-Einer der AK 13 ging es an jenem 9. Juni um die Qualifikation für den diesjährigen Bundeswettbewerb in Werder. Mit einem Rückstand von etwas über einer Sekunde hinter der Siegerin ist ihr diese auch gelungen. Jetzt sind wir gespannt, wie sie in Tagen vom 28.6.-1.7. das Sächsische Team vertreten wird.

Für unsere jüngeren Sportler Axel Bäumling und Paul Weigel ging es im Einer und Zweier an den Start. Leider mussten wir erkennen, dass die Konkurrenz nicht schläft und um vorne mitzufahren, nach etwas Arbeit nötig ist. Doch das sollte machbar sein, zumal gerade im Zweier AK11/12 die Gegner im Schnitt ein Jahr älter waren.

Steffen Richter

 

 

Lipsiade-Regatta 02.06.2007

Erstmals in diesem Jahr als neue Sportart bei den Leipziger Kinder- und Jugendspielen dabei: Das Rudern. Als einer der ersten Wettkämpfe, die bei der nunmehr XIV. Auflage der Lipsiade ausgerichtet wurden, gingen wir Ruderer schon am 2.Juni auf dem Elsterflutbett an den Start. Von den Jüngsten im Alter von neun Jahren bis zu den B-Junioren kämpfte jeder in drei Disziplinen um gute Platzierungen und Siege. 50 Starter lieferten sich knappe Rennen auf dem Wasser (400m-Renen und 250m-Schlagzahlrennen) sowie an Land auf dem Ergometer. Bei herrlichem Wetter und vor allem guter Stimmung holten alle mit Unterstützung ihrer Teamkollegen das Beste aus sich heraus. Schließlich bekam man die Medaillen in der Gesamtwertung des Dreikampfes nicht geschenkt. Zufriedene Gesichter bei allen Aktiven ließen nur ein Fazit zu: Ein gelungener Auftakt, der hoffentlich den Grundstein für eine langjährige Ruder-Lipsiade-Tradition legt.

Steffen Richter

 

17. Eilenburger Frühjahrsregatta am 5. Mai 2007

 

Wie jedes Jahr lud der Ruderclub Eilenburg zur traditionellen Frühjahrsregatta ein. Auch wir waren mit einigen Booten gemeldet, in dessen Folge wir uns Samstagmorgen um sechs Uhr auf den Weg zur Eilenburger Kiesgrube machten. Nach gut einer Stunde Fahrzeit offenbarte sich unseren Sportlern, dass diesmal unter erschwerten Bedingungen um die Siege gestritten wird. Die Ursache dafür war starker Schiebewind aus östlicher Richtung, der für enormen Wellengang sorgte.

Bereits um halb neun startete unser erstes Boot im Rennen der Klasse SM 2x A+B, wo Christian Corte und Torsten Friedrich um den Sieg kämpften. Die äußeren Bedingungen forderten ihren Tribut, so dass die beiden mit einer Zeit von 3:33,85 und 0:09,69 Sekunden Rückstand zum Ersten als Vierte die Ziellinie überquerten.

Nach dem Rennen gab es für uns eine längere Pause, bevor sich dann gegen elf unsere beiden jüngsten auf dem Slalom-Parcours mit der Konkurrenz messen durften.

Axel Bäumling verpasste in der Altersklasse 11 aufgrund eines Fahrfehlers und damit  verbundenen Zeitstrafe von fünf Sekunden mit einer Gesamtzeit von 2:05,40 knapp den dritten Platz. Unser zweiter Starter Paul Weigel schlug sich besser und gewann (trotz eines anderen Fahrfehlers) in der AK10 mit einer Zeit von 2:31,20. Natürlich gab es im Anschluss eine stilgerechte Siegertaufe.

Auch unsere „alten“ Herren namentlich Sven Gierspeck, Jens Geißler, Stefan Wende und Ralf Fercho traten im Rennen SM 4x- A/B an und mussten sich mit nur knappem Rückstand mit dem dritten Platz begnügen. Die Uhr stoppte bei einer Zeit von 3:17,54s. was einem Rückstand von 0:04,75s zum ersten Platz entsprach.

Bei den anderen Startern konnte man sehen, dass diese sichtlich Probleme mit den Bedingungen hatten: So hatten sich Phillip Watzke und Magnus Birr im Zweier der Junioren B ein besseres Rennen erwartet. Sie kamen mit einer Zeit von 4:44,60 und über einer Minute Rückstand auf das erstplatzierte Boot im Ziel an. Erfolgreicher gestaltete sich der Auftritt von Anne Markowski, die im Rennen der Einer der Mädchen Altersklasse 13 mit einer Zeit von 4:02,27 und nur rund sieben Sekunden Rückstand den zweiten Platz belegte. Das letzte Rennen bestritt an diesem Tage Alexandra Corte, die bei den Juniorinnen B im Einer an den Start ging. Leider sollte die Startnummer Eins kein Glück bringen und sie erreichte mit einer Zeit von 4:58,97 und einem Rückstand von 0:42,15 den fünften Platz. Alles in allem hat diese Regatta gezeigt, dass die Messlatte, vor allem in den höheren Altersklassen, recht hoch hängt. Immerhin konnten wieder alle wichtige Regattaerfahrung sammeln.

Sebastian Schaft

 

 

Anrudern 1.Mai 2007

Den 1.Mai-Feiertag nutzten wir zusammen mit der Rudergesellschaft Wiking, um offiziell die neue Saison zu begehen: Traditionell versammelten sich alle Großboote am Rennbahnsteg, wo unser Präsident Jens Geißler das Ruderjahr 2007 mit einer Rede eröffnete. Das schöne Bild mit den ca. 30 Booten wurde schnell aufgelöst und die gute Stimmung sogleich in die Bootshäuser transportiert, wo man sich bei Kaffee und Kuchen auch mit denjenigen mal wieder unterhalten konnte, die man nicht zwei Mal pro Woche im Bootshaus antrifft. Doch nicht nur das gemütliche Beisammensein zog ins Bootshaus, es gab auch ein neues Boot zu taufen: Unser neuer schwerer Einer heißt Lobenstein und bekam die besten Wünsche gleich von seinem „Vater“ Toni selbst mit auf den Weg. Nach der gelungenen Jungfernfahrt soll die Regatta-Premiere in Lobenstein folgen.

Steffen Richter

 

 

Trainingslager Roßleben 09.-13.04.2007

Als wir am Ostermontag morgens im Bootshaus ankamen, beluden wir die beiden Hänger mit unseren Booten und da noch keiner von unseren jüngeren/neueren Sportlern wusste, wie das geht , fuhren wir mit etwas Verspätung los. So konnten wir uns dann, als wir endlich in Roßleben angekommen waren, in Ruhe fertig machen, Mittag essen und gleich nachdem wir die Boote entladen hatten zu unserer ersten Trainingseinheit übergehen. Flußabwärts dachten wir uns dann: "Toll das läuft ja wie geschmiert", da wir noch nicht wussten, dass wir größtenteils von Strömung und Wind angetrieben wurden und in ca. 10 Minuten am einige Kilometer entfernten Wehr waren, jedoch etwa eine Stunde für den Rückweg auf der Unstrut brauchten.

Im Wesentlichen war der Tagesablauf ganz einfach gegliedert: Um 6.00 Uhr aufstehen und 6.30 begannen wir mit der ersten Einheit, welche meistens aus ein paar Gymnastikübungen und einem Lauf zum Bäcker bestand (insgeheim, waren wir froh, dass es nicht schon um 5.00 Uhr losging). Nach einem kräftigem Frühstück, begann auch gleich die erste Trainingseinheit auf dem Wasser. Als dann einmal ein totes Tier an uns vorbeischwamm, war auch der letzte munter.

Nach dem Training gab es Mittagessen, auf das dann vor der zweiten Einheit eine Mittagsruhe von ca. 2 Stunden folgte. Als es zu heiß wurde haben wir auch mal eine Trainingseinheit ausfallen lassen. Aber dafür waren die darauffolgenden umso härter. Aber das gehört dazu und wer nur Spielen will, der soll zu den Kanuten gehen.

Abends hat sich dann keiner mehr über die Nachtruhe, die wir um 22:00 zuerst als zu früh empfanden, aufgeregt, weil eigentlich jeder müde war und schon fast von allein in seinen Schlafsack gerutscht ist. Innerhalb von einer Viertelstunde war Ruhe.

Alles in allen, war es eine schöne Woche und wir freuen uns schon auf das nächste Trainingslager.

Fabian Baar

 

 

39. Zschornewitzer Ruderregatta am 28.April 2007

 

Aufregung herrschte am frühen Samstagmorgen vor dem Bootshaus des RV Triton. 9 Aktive, zwei Helfer und einige Eltern trafen sich, um zur 39. Zschornewitzer Frühjahrs-Ruder- Ruderregatta aufzubrechen – für die meisten die erste richtige Regatta.

Nach reichlich einer Stunde erreichten wir den Zschornewitzer See, der wegen seiner ausgefallenen Form auch liebevoll „die Gurke“ genannt wird. Auf dem Sattelplatz herrschte schon reges Treiben. Immerhin hatten 15 Vereine aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit insgesamt 188 Booten gemeldet. Nachdem die Boote vom Hänger genommen und „startklar“ gemacht waren, drehten unsere Sportler noch eine Proberunde auf dem See.

Strahlender Sonnenschein! Die Stimmung im Zielbereich war grandios. Näherten sich dann die Boote, wurden die Sportler lautstark angefeuert.

Motiviert gingen die jüngsten Ruderer als erste für den RV Triton den  an den Start. Punkt 11 Uhr musste sich zunächst Paul Weigel im Rennen der 11-jährigen Jungen (und jünger) gegen 5 weitere Gegner behaupten. Auf der 500 Meter langen Strecke kämpfte er tapfer und erreichte in einer Zeit von 03:11;16 den fünften Platz. Auch Axel Bäumling, der das nächste Rennen in der selben Kategorie bestritt, musste sich auf dieser Strecke behaupten. In 02:47;43 Minuten erreichte er das Ziel und damit ebenfalls den fünften Platz.

Eine Stunde später, die Sonne brannte mittlerweile schon gnadenlos vom Himmel, traten Fabian Baar und Leonard Henschke im Junioren- Doppelzweier A zu ihrem Rennen über 1000 Meter an. Mit einer Zeit von 4:21:55 Minuten konnten sie das führende Boot des SV Empor Mühlberg jedoch nicht schlagen.

Ganz anders Anne Markowski, die sich im Einer der 13-jährigen Mädchen erfolgreich gegen ihre Gegnerinnen aus Zschornewitz und Magdeburg behauptete. Mit einer Zeit von 4:46:60 und einem Vorsprung von mehreren Bootslängen gewann sie ihr Rennen souverän.

Eine besondere Regelung wurde im Einerrennen von Sven Gierspeck getroffen. Da im Einer der Master- Männer neben Sportlern der Altersgruppen A und C auch ein Sportler der Altersgruppe H gemeldet war, wurde ein Handycap-Rennen ausgetragen. Zunächst startete der Älteste mit 46 Sekunden Vorsprung, es folgte mit 6 Sekunden Vorsprung der nächste und als letzte durften die zwei „jüngsten“ Sportler Sven Gierspeck und Ralf Fercho ihren Gegnern folgen. Sven Gierspeck kämpfte, um den Vorsprung zu verringern und musste sich am Ende trotzdem geschlagen geben. Mit einer Zeit von 4:40:31 erreichte er knapp als Vierter das Ziel. Auch Leonhard Henschke hatte im nächsten Rennen wenig Glück. In 4:32:35 Minuten erreichte er als fünfter das Ziel. Tapfer schlugen sich auch Torsten Friedrich und Christian Corte im Doppelzweier der Männer. Nach einem verpatzten Start spielte sich auf den letzten 200 Metern ein wahrer Ruderkrimi ab. Frenetisch angefeuert von den restlichen Sportlern gaben sie noch einmal alles und sicherten sich immerhin den 3. Platz.

Voll mit neuen Eindrücken, Erlebnissen und Zschornewitzer Kuchen ging es dann zurück nach Leipzig. Diese Regatta wird den Sportlern gerade wegen der tollen Stimmung ganz sicher noch lange in Erinnerung bleiben.

 Susen Friedrich

 

 

 

Triton-Langstreckenregatta am 15.04.2007

 

Zum nun schon 28. Mal trugen wir am 15.April diesen Jahres unsere Triton-Langstreckenregatta auf dem Elsterflutbett in Leipzig aus. Immer wieder eine gute Gelegenheit, bei der alle Vereinsmitglieder für eine gemeinsame Sache zusammen anpacken. Auch diesmal wurde die Arbeit von Erfolg gekrönt: Bei schönem Wetter konnten wir mit 21 Vereinen und über 270 Startern einen neuen Rekord verbuchen. Dank aller Helfer und Aktiven ist es einmal mehr gelungen, den Rudersport im Herzen von Leipzig zu präsentieren und auch den zufälligen Zuschauern auf den Brücken beeindruckende Kämpfe über die 3000m zu bieten. Unsere eigenen Sportler hatten sich mit starker Konkurrenz zu messen – wir sind im Mittelfeld gut dabei. Vielen Dank an alle, die sich bei der Regatta eingebracht haben.

 

 

 

 

Trainingslager Johanngeorgenstadt  

 

Unser Wintertraininglager fand vom 19.2. bis 22.2.2007 in Johanngeorgenstadt statt.

Los ging es am Montag um 7 Uhr mit dem Zug über Zwickau nach Johanngeorgenstadt.

Die erste Trainingsetappe bestand dann auch gleich im vollbepackten Erklimmen des Berges, auf dem sich Johanngeorgenstadt befindet. Unsere Unterkunft war ein Schullandheim, welches sehr ordentlich und angemessen war. Es lag in einer kleinen Siedlung auf einer Anhöhe mit schöner Aussicht.

Die Zimmer hatten 4 bis 8 Betten. In jedem Zimmer waren Stühle und Tische sowie ausreichend Schränke. Die Sanitäranlagen lagen außerhalb der Zimmer. Wir hatten einen Kraftraum, ein Casino und vieles mehr zur Verfügung.

Früh und abends gab es kaltes Buffet und am Mittag warme Mahlzeiten. Das Essen war schmackhaft und es war für jeden etwas dabei. Auch an Getränken mangelte es nicht.

In unserer Umgebung gab es viele Sportmöglichkeiten.

Nur einen kurzen Fußmarsch entfernt war eine Schwimmhalle, welche mehrmals von uns benutzt wurde. An zwei Tagen haben wir dort eine Trainingseinheit absolviert. Auch eine schöne Strecke zum Langlaufen war gegeben, bei der alle entdeckt haben, dass Langlauf ein schöner anstrengender Sport ist und auch ein bisschen Übung braucht. Es gab viele schöne Berg- und Talfahrten mit viel Natur überall.

An einem anderen Tag sind wir zum Rabenberg gelaufen, auf dem ein Sportpark steht. Dort haben wir dann einen Kletterkurs besucht und sind im Anschluss wieder den Weg zurück angetreten. Es war ein interessanter und erfolgreicher Tagesausflug mit einem sehr schönen Wanderweg.

Unsere Abende wurden auch nie langweilig. Am Rosenmontagabend gab es das 111-Minutenspiel, bei dem es darum ging, ungewöhnliche Team-Aufgaben in 111 Minuten zu erledigen. Andere Abende saßen wir alle gemütlich beisammen und haben uns angeregt unterhalten.

In diesen Tagen haben wir uns alle körperlich sehr angestrengt und waren froh darüber, dass das Wetter so mitgespielt hatte. Wir hatten alle jeden Tag von 7 bis 22 Uhr viel Spaß und sind uns in der Gemeinschaft wieder ein Stück näher gekommen.

 

Felicitas Kaiser