Moselwanderruderfahrt
vom 7. - 10.10.2010
Im Frühjahr 2010 ist im RV Triton zum
1. Mal seit langer Zeit eine Fahrt für Erwachsene ausgeschrieben worden.
Es waren auch gleich 6 Tritonen mit von der Partie, mal ohne Verantwortung
für Kinder und Jugendliche das Rudern zu genießen.
Toni Rawitzer und Michael Knespel fuhren
Donnerstag schon Vormittag von Leipzig ab und konnten so ab Koblenz mit
einer Autotour direkt an der Mosel bis Trier sich auf die Gegend
einstimmen.
Kathrin + Mario Markowski, Steffen
Richter und Moritz Schulze fuhren Nachmittag ab Leipzig und trafen sich
mit den anderen am Abend bei der RG Trier. Hier hat uns Frau Bernady aus
Trier das Leihboot übergeben und wir bezogen unser Quartier im alten
Tennishäuschen.
Abends machten wir uns auf in die
Gaststätte, und testeten die ersten Moselweine.
Am Freitag morgen, nach einem
ordentlichem Frühstück, legten wir in Trier bei Kilometer 191 ohne Kathrin
ab. Sie ist von der Hexe gut getroffen worden.
Wir wollten in die Saar und mal sehen,
wie weit wir es stromauf schaffen. Bei km 194 fuhren wir beim anderem
Trierer Ruderverein, dem RV Treviris vorbei.
Nach km 195 kamen wir an die Staustufe
Trier-Freyen. Hier war die Sportbootsschleuse gesperrt, da im Bau, jedoch
der Schleusenwärter ließ sich telefonisch zu einer Schleusung in der
Schifffahrtsschleuse überreden. Die Hubhöhe von wohl ca. 8 m war schon
interessant.
Bei Konz nach km 200 ging es in die
Saar. Hier beginnt die Kilometrierung bei 0.
Nach km 5 kamen wir nach Hamm und zur
Schleuse Kanzem. Da diese kleiner war als die in Trier, sahen wir den
Himmel wie aus einem Schacht. Der Hub war cirka 12 m.
Nach dieser Staustufe kann man Teile von
der Gemeinde Schoden vom Wasser aus von oben betrachten, da hier die Saar
so hoch eingedeicht ist.
Dieser Teil der Saar ist landschaftlich
sehr reizvoll, mit seinen Bergen und Weinhängen, die bis ans Wasser
reichen. Und da das Boot so gut lief, ruderten wir noch bis Saarburg an km
11.
Hier legten wir unser Boot vor den
Saarburger RV und machten Mittag mit Stadtbesichtigung.
Die Rückfahrt lief auch sehr flott und
so konnten wir die Trierer Spezialitäten zum Abendbrot genießen. Diese
hatte unsere kranke Kathrin dann doch noch besorgen können.
Am Sonnabend ging es flussabwärts bis
Schweich, bei km 178. Jetzt kam auch Kathrin mit ins Boot, aber nur als
Kielschwein im mit Schaumgummi ausgepolstertem Bug unseres gesteuerten
Vierers.
In Schweich machten wir eine
Halbtageswanderung auf und um den Weinberg. Hier konnten wir die Weinleser
treffen, Ihnen bei der Brotzeit guten Appetit und einen guten Tag
wünschen. Wir haben auch die verschiedensten Weinsorten von der Rebe
probiert, lecker!
Nach dem Mittag, auf dem Freisitz, im
Hafen von Schweim, ruderten wir wieder zurück nach Trier. Hier suchten
wir, nach einem Tipp der Eingeborenen, die Pizzeria auf. In dieser haben
wir sehr reichlich und günstig für unser leibliches Wohl gesorgt.
Am Sonntag Vormittag hieß es dann, die
Trierer Innenstadt zu Fuß zu besuchen und zu erkunden.
Gegen 14.00 Uhr traten wir dann auch
schon die Heimreise an.
Die ganzen 4 Tage war auch bestes
Oktoberwetter mit Sonne und milden Temperaturen.
Tolle Fahrt!
Michael Knespel